Ökosystem Start-Up

Alexander Mann, erfolgreicher Unternehmer, "Weltenbürger" und Gründer von Pixapo und ThinKing über Entrepreneurship und Chancen des Alpe-Adria-Wirtschaftsraums.

"Will ich als Unternehmer erfolgreich sein ...


... muss ein inneres Feuer in mir lodern!" Dieser Satz stammt von Alexander Mann, Gründer zweier äußerst erfolgreicher Unternehmen - Pixapo und ThinKing. Aktuell arbeiten Menschen aus 6 Nationen in seinem Büro. Der ehemalige Student der internationalen Wirtschaftsbeziehungen ist heute nicht nur ein über die Grenzen hinweg erfolgreicher Unternehmer. Er ist außerdem ausgewiesener Experte der Start-up-Szene. Er lebt und arbeitet in Österreich, sein Vater ist Deutscher und seine Mutter ist Kärntner Slowenin. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum er sich lieber als Weltenbürger oder zumindest Bürger Europas bezeichnet, denn als Österreicher, Deutscher oder Slowene.
 
 

Das richtige Umfeld

Was ist für Unternehmer*innen außerordentlich wichtig? Zum Beispiel, so Alexander Mann, in einem Umfeld zu beginnen, in dem sie mit einem relativ geringen finanziellen Einsatz ihre Idee testen und sehen können, ob sie mit dem kalkulierten Risiko funktioniert. Österreichische Unternehmen würden zum Beispiel Kärnten als Testmarkt für den Einstieg in die Märkte Südost-Europas sehen: "Hier ist es möglich, mit geringeren finanziellen Mitteln zu starten. Außerdem hat man die Chance und Möglichkeit, ein mehrsprachiges Team aufzubauen, das interkulturelles und unternehmerisches Wissen aus Slowenien, Italien und den Balkanstaaten bündelt. Und damit hat man – ausgehend vom Zentrum der Alpe-Adria-Region, Richtung Norden und Süden – Zugang zu 80 Prozent des europäischen Markts."

  • Kärnten ist wie ein Gateway für den europäischen Markt. (Alexander Mann)

  • » Gute Ideen sind in Kärnten gut aufgehoben, ohne Rücksicht auf die Nationalität des Unternehmers, der Unternehmerin, die beschließen, hier tätig zu werden. «

    NACHHALTIGE NETZWERKE

Erfolgreich vernetzen

Und welche Rahmenbedingungen erwarten Start-Ups, künftige Unternehmer*innen und Trendsetter*innen und Pioniergeister in Kärnten? Dazu Alexander Mann: "Wenn Sie einen guten Businessplan haben, können Sie sich beim sehr hochwertigen Programm des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) bewerben. Sie werden Finanzmittel erhalten, um in Ruhe Ihre Idee entwickeln zu können. Sie werden einen Prototyp erstellen, neue Testkund*innen erwerben. Sie werden von einer Beratung durch erfahrene Unternehmer*innen profitieren. Das Wichtigste jedoch ist, sich in dieser Zeit um sein Netzwerk zu kümmern, damit Sie das Adressbuch ihres Mobiltelefons mit Kontakten füllen. Vernetzen Sie sich lokal mit Start-ups. Sie werden dort enorm viele, hilfreiche Informationen erhalten. Alle sind bereit zu helfen." 

Birgt es nicht ein gewisses Risiko, mit anderen über seine Idee zu sprechen, wollen wir außerdem wissen. Sie ebenso? Lesen Sie dazu das vollständige Interview (Englisch)

Darin erläutert Alexander Mann nicht nur Vorteile interkultureller Teams, Kollegialität von Start-Ups und was er an der Zusammenarbeit mit slowenischen Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen besonders schätzt. Er verrät auch, warum man Menschen suchen sollte, die besser sind als man selbst.

INTERVIEW mit ALEXANDER MANN (auf slowenisch) ist nun auch auf unserem "Carinthia - It's my life"- Blog auch auf englisch für Sie nachzulesen sein.